Von: Black Mind am Donnerstag, Oktober 26 th, 2017 · no Comments ·


Die Ursachen unspezifischer Schmerzen liegen meist nicht in den Bandscheiben. Die meisten Menschen bewegen sich einfach viel zu wenig.
Ein großer Teil sitzt vor dem Computer am Schreibtisch, starrt auf den Bildschirm und schiebt die Maus hin und her. Was fehlt ist ein ausgewogenes Maß an Bewegung. Die Folge sind unspezifische Schmerzen, welche uns den Alltag oft schwer machen.


Alltägliches…

Vor ein paar Tagen war ein Mann mittleren Alters zur Gesundheitsberatung bei uns. Er erklärte, dass ihn seine Rückenschmerzen seit Jahren so sehr plagen, dass er sich nur unter großen Schwierigkeiten die Schuhe binden kann.

Meist sind es die vermeintlich kleinen alltäglichen Sachen, die uns am meisten zu schaffen machen.

Da ärztliche Untersuchungen keine spezifische Ursache ergeben hatten,  ließen wir es auf einen Versuch ankommen: Wie vermutet änderte sich die Situation nach einigen angepassten Übungen schon deutlich.

Der „Schuh-Schnür-Test“ wurde erfolgreich absolviert und das Erstaunen war groß, wie so schnell eine Linderung eintreten konnte.
Unser Körper ist ein Wunderwerk und ist bestrebt, sein Gleichgewicht zu finden, wenn man die nötigen Voraussetzungen dazu gibt.


Wie unspezifische Schmerzen entstehen. 

Die Erkenntnis von der Bedeutung der Faszien beeinflusst aktuell die Sicht auf die Entstehung von Schmerzen.
Viele Menschen leiden an sogenannten unspezifischen Schmerzen.

Unsere Muskeln sind umhüllt von einer dünnen Haut, die unscheinbar daherkommt und daher in der Wissenschaft lange Zeit völlig missachtet wurde – die Faszien.

Doch heute weiß man viel mehr über diese Faszien, die von Kopf bis Fuß den Körper in Form halten und zahlreiche wichtige Funktionen übernehmen.

Faszien durchziehen unseren Körper wie ein unsichtbares Netz und umhüllen die Muskeln wie die Schale einen Apfel. Nur eben viel elastischer.  Somit steht alles mit allem in Verbindung und komplexe Bewegungen werden erst dadurch möglich.

Faszien sind von vielen feinen Nerven durchzogen. Verklebt das Fasziengewebe, durch mangelnde und falsche Bewegung, gleitet es nicht mehr über die Muskeln und Nerven werden gereizt. Es entstehen Schmerzen welche sich unspezifisch ausbreiten können, da das Fasziengewebe ja den ganzen Körper durchzieht.
Diese Verklebungen können gezielt gelöst werden. Durch das bessere Gleiten des Fasziengewebes lösen sich Spannungen und Schmerzen.

Deshalb entscheidet unsere Lebensweise im wesentlichen mit, wie viel schmerzfreie Tage wir in Zukunft erleben.


Tipps zum Faszientraining:

Tipp 1:
Wählen Sie die passende Übung.
Verklebungen in den Faszien können effektiv mit einer Faszienrolle oder Ball gelöst werden. Diese gibt es in verschieden Größen und Härtegraden.
Vorsicht: Wählen Sie den richtigen Härtegrad für Ihre Faszienrolle. Bei Ödemen, Krampfadern oder Venenschwäche ist besondere Vorsicht geboten! Evtl. ist hier ein sanftes Dehnungsprogramm die bessere Wahl. Zu Beginn ist das Bindegewebe meist auch schmerzempfindlicher. Im Laufe der Zeit kann der Härtegrad der Rolle dann erhöht werden.

Bei der Auswahl der richtigen Rolle und sicheren Übungen, sind wir Ihnen gern behilflich. Mit den richtigen Übungen lassen sich unspezifische Schmerzen erfahrungsgemäß schnell lindern.  

Tipp 2:
Stärken Sie Ihre Faszien auch durch weiche, dynamische Bewegungen. Yoga zum Beispiel ist eine ideale Ergänzung zu den Übungen mit der Rolle.

Nehmen Sie doch einmal an einer unserer speziell abgestimmten und sanften Yogastunden teil. Sie werden schon nach der ersten Stunde die entspannende und wohltuende Wirkung spüren.

Tipp 3:
Lernen Sie zu entspannen.
Immer wenn wir Stress erleben, schüttet der Körper einen Hormoncocktail aus. Dieser sorgt dafür, dass sich die Faszien, unabhängig vom Muskel,  zusammen ziehen. Dies führt dann zu schmerzhaften Verspannungen.

In unseren Entspannungskursen lernen Sie schnell, wie Sie Stress erkennen und abbauen können. 

Tipp 4:
Vermeiden Sie Zucker. Aus der Warte des Gewebes betrachtet ist Zucker wie Gift. Er schwächt die Zellwände und wirkt stark entzündungsfördernd. Mit einer zuckerarmen Ernährung unterstützen Sie ihren Körper darin basisch zu bleiben, was sich positiv auf den Zellstoffwechsel auswirkt.

Tipp 5:
Entsäuern Sie den Körper.
Die in den Faszien liegenden Proteinfasern Kollagen und Elastin machen das Bindegewebe straff und elastisch. Sind sie von Säure umgeben, werden sie von ihr angegriffen und nehmen Schaden. Statt straff wird der Körper dann immer schlaffer.

Mit  unseren alltagstauglichen Ernährungstipps welche Sie von unseren Trainern und in unseren Kursen erhalten werden Sie sich einfach jünger und leichter fühlen. 


 

Wenn der Wunsch nach einem neuem Lebensgefühl geweckt ist, dann sind Sie bereit für ihren nächsten Schritt.
KONTAKTIEREN Sie uns und bekommen Sie eine  Schritt für Schritt Anleitung zu einem neuem Lebensgefühl. 

Wir freuen auf Sie.

 


 

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